Orthodoxie – Die Religion der Deutschen?

Orthodoxie – Die Religion der Deutschen?

Nach den leidigen Diskussionen, ob der Islam zu Deutschland gehört oder nicht und ob Kreuze in die Klassenzimmer gehören, oder nicht, wäre es langsam angebracht zu fragen, welche Religion eigentlich dem Deutschen Volk eigen sein sollte.

Es ist verständlich, dass sich viele Deutsche heute besonders in Fragen der Migrationspolitik und der Verteidigung der Abendländischen Werte von der protestantischen und der katholischen Kirche alleine gelassen oder gar verraten fühlen.

Aber dennoch, ist die Deutsche Geschichte und das heutige Denken immer noch vom Christentum stark durchdrungen.

Selbst der fürchterliche Dreißigjährige Religionskrieg konnte damals den Deutschen nicht das Christentum austreiben.

Katholisch, Evangelisch, Islamisch – alles Vertreter der Globalisierung?

Leider haben heute die Römisch Katholische und die Evangelische Kirche, wie übrigens auch der Islam, einen völlig globalistischen Kurs eingeschlagen und stehen in vielen Fragen gegen die Erhaltung von Volksgemeinschaft und gewachsenen Traditionen.

Objektiv gesehen dürfte die Orthodoxe Kirche die einzige christliche Konfession sein, welche sich für das Wohl und den Erhalt der einzelnen Völker einsetzt.

Besonders am Beispiel Russlands ist heute dieses Verhältnis zwischen Kultur (Religion) und Volk sichtbar geworden.

Schon in der Geschichte des Christentums spielte immer der Austausch zwischen Gott und einem Volk eine wichtige Rolle. Angelpunkte sind zum Beispiel die Erwählung des Volkes Israel und dann der Auftrag Jesu Christ an die Apostel, alle Völker zu lehren und zu bekehren.

Die Orthodoxie als Helfer und nicht Feind der Völker

Würde man den Wahrheitsgehalt einer Religion religionswissenschaftlich danach messen, wie sie mit der natürlichen Gegebenheit der Völker umgeht, wäre die Orthodoxie sicherlich an erster stelle.

Das Orthodoxe Christentum ist die einzige Religion der Welt, welche ein Volk nach der Christianisierung nicht seiner Kultur und Traditionen beraubt, sondern nachhaltig die Identität des Volkes stärkt.

Das Motto: „Der Serbe ist mehr Serbe, wenn er orthodox ist!“ und „Der Russe ist dann mehr Russe, wenn er orthodox ist!“ hat sich bis heute bewahrheitet.

Die Orthodoxie als Bewahrerin der Identität

Objektiv gesehen, scheint das Orthodoxe Christentum der beste Schild gegen alle kulturzersetzende Einflüsse zu sein.

Und so könnten wir uns langsam die Frage stellen, wie wir unsere Kultur am effektivsten schützen könnten.

In der heutigen Auseinandersetzung mit dem Liberalismus und der Islamisierung sollten sich die Deutschen bewusst werden, dass sie diesen Kampf ausschließlich mit „natürlichen Mitteln“ nicht mehr gewinnen können. Wie immer in den Zeiten großer Not, bedarf es einer Zuwendung zu Gott, um das Volk vor dem Untergang zu retten.

Patrick Poppel, Generalsekretär des Suworowinstituts. 

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